Emanzipation - Freude, Freiheit, Kooperation statt Zickenkampf

Also gut, weil ich gesagt hab, wir sollten die Debatte neu führen und daraufhin gefragt wurde, was wir damals denn wollten, wenn es auch peinlich ist, zitiere ich mich. Aufsatztitel war "Unwissenschaftliche Betrachtungen eines weiblichen Monsters", Erscheinungsjahr 1969, nur zwei Sätze: "Frauenemanzipation? Das ist der falsche Ansatz, das lenkt vom Thema ab. Mir paßt die Rollenerwartung, die an die Frau gestellt wird, ganz und gar nicht, aber mir graut dabei doch ebenso vor dem Manns-bild, zu dem sie in Beziehun gesetzt wird. Seine "Stärke", sein Prestigekampf, Leistung, Heldenimage, Disziplin, Ernst, Strenge etc. sind ncihts als die andere Seite der Medaille, und wenn mir eine Frau leid tun soll, weil sie als Heimchen, Schuckgegenstand, Deinerin und Gebärmaschine unter seinem (scheinbar unter seinem) Diktat steht, müßte ich dasselbe Mitleid für ihn aufbringen, derständig Verantwortung, Existenzkampf, Krawatte und geschwollene Brust des Beschützers mit sich herumschleppt."

usw. nachzulesen im Reprint des Kursbuchs, Heft 17. , die Sprache ist halt arg aus dieser Zeit und ich muss zugeben, dass mir die "richtigen" Feministinnen das damals sehr übel genommen haben.

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