Urheberrecht II

Martin Vogel hat in einem langwierigen Prozess gegen die VG Wort in erster Instanz gewonnen. Es geht in dem Prozess um die Aufteilung der Gelder, die bislang zwischen Verlagen und Autoren nach einem Schlüssel aufgeteilt werden, der - so M. Vogel - die Verleger bevor- und die Autoren benachteiligt. VG WORT prellt seit 10 Jahren Autoren um 50% ihres Geldes Urheberrechtler Martin Vogel gewinnt vor dem Landgericht München I Die Bundesregierung setzt eine Kommission prominenter deutscher Urheberrechtler ein, um ein Gesetz zu entwerfen, das Autoren finanziell besserstellen soll. Der Lobbyverband...

Kassel zum Zweiten

Kassel bzw. der Abend bei der christlich-jüdischen Veranstaltung im Evangelischen Forum war, wider Erwarten, spannend. Abgesehen davon, dass es ständig geschüttet hat, war ich von der Atmosphäre bei der Lesung, den Fragen und den fragenden, begrüßenden und diskutierenden Individuen angetan. Es begann damit, dass mir ein Herr ein Päckchen Tee (wie ich mittlerweile sagen kann: bester Sorte) übergeben hat, weil er den Wunsch in meinem Blog gelesen hatte. Und dann die Frage nach der Zukunft des Erinnerns, über die ich seither nachdenke und die man wohl von der Zukunft des Gedenkens unterscheiden...

Geist und Geld und Urheberrecht

Die e-Zeitschrift globkult hat mich zur Mitarbeit eingeladen, mein erster Beitrag setzt sch mit der Debatte um Urheberrecht auseinander: www.globkult.de Geist und Geld und Urheberrecht Es tobt ein Kampf, er geht selbstverständlich ums Geld, aber davor steht die Macht der Definition. Wer ist Urheber, wem stehen die Verwertungsrechte zu, wovon sollen diejenigen leben, die sich das begehrte und deshalb heruntergeladene Gut ausdenken? Ich bin eine analoge Papierfrau, aber versuche, die neue schnelle Internetwelt zu verstehen, hier probiere ich ein paar Gedanken aus der alten Welt der gedruckten...

schon wieder Geburtstag

Date: 

12.05.2012 - 19:00
Also ja doch, am Sonntag habe ich Geburtstag. Ein wenig gefeiert wird nach der Veranstaltung im Aufsturz (siehe vorige Nachricht, Oranienburger Str. 67). Sollte jemand hier nachschauen, um herauszufinden, womit man mir eine kleine Freude machen könnte, wünsche ich mir immer Kugelschreiber und einen schönen schwarzen Tee (nur nicht Earl Grey), darf auch ein grüner sein. Danke.

Das fatale UND

Date: 

12.05.2012 - 19:00
Samstag, dem 12. Mai, abends um 19 Uhr im "Aufsturz, das ist eine Kneipe in jenem Haus, in dem Alexander von Humboldt seine letzte Wohnung hatte: im Rahmen des STUDIENTAGs – VORTRAG & MUSIK & LESUNG & EXKURSION Die Humboldts und die Mendelssohns 19 Uhr Aufsturz, Oranienburger Str. 67, 10117 Berlin Einlaß: 18:30 Uhr Hazel Rosenstrauch: „Sinnlichkeit und Aufklärung bei Wilhelm von Humboldt“. Das fatale UND danach: Sebastian Panwitz und Ingo Schwarz, Hrsg. der Humboldt-Mendelssohn-Korrespondenz: Lesung ausgewählter Briefe – Daniel Richter (Gitarre): Musikalische Weltreise zu...

Ausgelesene Bücher

Nicht gut: Günter Müchler, 1813. Napoleon-Metterich und das weltgeschichtliche Duell von Dresden. Fast nur Hauptsätze, kaum Neues, wie ein Drehbuch geschrieben, das aufregen will. Anregend: Lászoló Földenyi, Dostojewski liesst Hegel in Sibirien und bricht in Tränen aus. Eine verdammt kluge Reflexion über die Beschränkung des Glaubens an die Vernunft. Stimmungsvoll: Edith Wharton, Der Prüfstein. Eine Reise durch Schuld, Liebe und Projektionen.

Besuch in der Stubenbastei - Gespräch mit Schülern

Am Freitag, dem 13. April war ich in meiner ehemaligen Schule, der Stubenbastei, eingeladen, und ich war sehr beeindruckt, sowohl von den Schülern, wie den Lehrern. Es gibt ein spannendes Projekt, an dem drei Schüler aus verschiedene Klassen arbeiten, 13, 15 und 17-Jährige, wach, neugierig, gut vorbereitet. Wir saßen im Kreis und redeten über die 50er Jahre in Wien, über die Art, wie wir unsere Freizeit verbrachten und wie das die Jugendlichen heute tun, über Nazis und Antisemitismus, über die USA und Kanada und wie ich das erlebt habe, über facebook und warum ich nach vier Jahren die Schule...

Der Österreichische Staatspreis für Kulturpublizistik 2012 bekommt mich

Date: 

19.11.2012 - 18:00
Nun ist es offiziell, ich bekomme den Österreichischen Staatspreises für Kulturpublizistik. Es freut mich sehr. Zwar wußte ich es schon, aber jetzt darf ich es auch herumerzählen. Das Fotoshooting mit Frau Minister Dr. Claudia Schmied hat am Freitag, dem 13. 4. im Bundesministerium für Unterricht und Kunst, Wien, stattgefunden. Auch wenn ich mich oft lustig gemacht habe über Preise und Belobigungen, muss ich gestehen: es motiviert. Ich bin jetzt gerade im richtigen Alter, hätte ich früher Preise bekommen, wäre ich vielleicht verbogen worden. In der Pressemeldung steht, dass ich unerschrocken...

Das Lachen, das über die Furcht siegt

Als Reaktion auf die Sendung, die am 18. März im ORF lief, bekam ich wunderbare Kommentare. Und auf meine Frage, ob ich die Sendung vom 18.3. auf meiner Website veröffentlichen darf, bekam ich folgende freundliche Nachricht aus Wien: Mitschnitte von Ö1 Sendungen können Dritten zur vollständigen oder teilweisen Wiedergabe auf deren Websites grundsätzlich nicht zur Verfügung gestellt werden. Wir sind aber Ihrem Wunsch gerne nachgekommen und haben die Sendung für Sie noch einmal publiziert. Diese ist bis 20. Juni 2012 in oe1.ORF.at online abrufbar und kann in dieser Zeit auf Ihrer Website...

Auf nach Kassel!

Date: 

31.05.2012 - 19:30
"Jüdisches Leben in Deutschland in der Nachkriegszeit" heißt eine Reihe, die vom Evangelischen Forum Kassel in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit veranstaltet wird. Am 31. Mai um 19.30 werde ich am Lutherplatz aus dem Buch JUDEN NARREN DEUTSCHE lesen. Es ist schwierig, Veranstaltern klar zu machen, dass der Titel in Versalien stehen müsste, weil sonst der Witz weg ist, aber sei's drum. Wer es noch immer nicht versteht - NARREN kann als Verb oder als Substantiv gelesen werden, der Titel läßt sich auch (hebräisch!) von rechts nach links lesen.

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