Aus Nachbarn wurden Juden.

Ausgrenzung und Selbstbehauptung 1933-1942

ISBN: 

978-3887470494

Type: 

Publishing date: 

1988

Publisher: 

Transit

Publishing House: 

Das Buch entstand anläßlich einer Ausstellung zum 50. Jahrestag der Novemberprogrome 1938 im Berliner Mehringhof. Die Ausstellung tourte in den folgenden Jahren durch mehrere westdeutsche und österreichische Städte, es gab zahlreiche Begleitveranstaltungen und oft heftige Diskussionen (damals...

Erstaunter Blick zurück

Edith Rosenstrauch-Königsberg 1921-2003

ISBN: 

978-3901602238

Type: 

Publishing date: 

2004

Publisher: 

Theodor-Kramer-Gesellschaft

Das Buch gibt Einblick in das Leben und die Forschungstätigkeit von Edith Rosenstrauch-Königsberg und stellt mit einigen ihrer eigenen Texte und mit den Briefen, die zwischen den exilierten Kindern und den in Wien verbliebenen Eltern gewechselt wurden, ein erschütterndes Zeitdokument dar. Als...

Die Grazie der Intellektuellen.

Natascha und der Faktor S.

ISBN: 

978-3924652241

Type: 

Publishing date: 

1995

Publisher: 

persona verlag

Natascha und der Faktor S. sind Gedächtnisspuren aus einem Film, den die Erzählerin in den sechziger Jahren in den USA gesehen hat. Sie versucht, sich zu erinnern, und landet nach vielfältigen Erfahrungen z.B. während der Studentenbewegung in Berlin im Internet. Ein Erinnerungsbuch der dritten...

zurückgebliebene Jungs?

Heute war in dieser Mittagssendung, in der Leute wie Du und ich anrufen können, die Frage im Programm, sollen Jungs extra gefördert werden - weil sie ja in der Schule, wie viele Untersuchungen beweisen, hinter den Mädels zurückbleiben. Da war von männlichen Erziehern und Lehrern die Rede und männliche Bedürfnisse wurden benannt - Raum greifen, Jungs seien eben mehr auf praktische Dinge orientiert, sie müssen sich körperlich austoben usw. Die Frau, die es nicht schade fand, wenn Jungs ihre speziellen männlichen Eigenschaften nicht gefördert bekommen, nachdem "Männer diese Welt an die Wand...

Gastbeitrag zu Ägypten

Ein Gastbeitrag von Helke Sander, die dies an verschiedene Freundinnen, Freunde und Redaktionen geschickt hat: Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte Sie bitten, bei Ihrer Berichterstattung über Ägypten auch besonders auf die Lage der Frauen einzugehen, bzw. diese zu Wort kommen zu lassen. In welcher Form sind sie beteiligt? Organisiert oder nicht? Wie wird ihre Mitarbeit aufgenommen? Welche Infrastrukturen schaffen sie sich? Welche Kritik von ihnen gibt es? Ich möchte nur daran erinnern, dass Frauen die iranische Revolution ganz wesentlich mit bestimmt haben. Sie waren aber die ersten,...

zerrissene Jeans

So ganz läßt sich das Einkaufen um diese Jahreszeit nicht vermeiden und so komme auch ich in Warenhäuser und Shops und alle Jahre wieder wundere ich mich, wieso Leute für eine Hose mit Löchern nicht nur zahlen, sondern sogar mehr zahlen als für ein unversehrtes Kleidungsstück. Die maschinell erzeugten Designer-Stücke haben mich stets besonders verwirrt. Gestern hat mir mein Freund Thomas Diecks eine einleuchtende Erklärung geliefert. Die Löcher sind in einer Gesellschaft, in der Menschen (im Unterschied zu S-Bahnen) perfekt funktionieren müssen, ein Signal es Ausbruchs. Ein klitzekleiner...

Mannheimer Morgen 04. September 2010 Stachelig unbequem

Stachelig unbequem Von unserem Mitarbeiter Harald Loch Mannheimer Morgen 04. September 2010 Im verstörendsten Text aus Hazel Rosenstrauchs Essaysammlung geht es um die Erinnerungstafeln im Bayerischen Viertel in Berlin. Das Bezirksamt Schöneberg hatte im Jahre 1993 achtzig Gedenktafeln an einige der jüdischen Bewohner des Viertels anbringen lassen, das vor 1933 von Tausenden Juden bewohnt war. Unter der Überschrift "Erinnern und erinnert werden" geht die "nichtjüdische Jüdin", wie sich Rosenstrauch nennt, der Frage nach, ob man bei der Anbringung der Tafeln daran gedacht habe, dass auch Juden...

Clownskurs

Mein vierter oder fünfter Clownskurs, diesmal bei dem berühmten Philippe Gaulier. Seltsame Methoden - chauvinistisch, reaktionär, basierend auf Denunziation und Runtermachen der Leute. Er unterrichtet seit 40 Jahren merkwürdig diese schwarze Pädagogik. Ich hab abgebrochen und geh nun doch nochmal hin, mal sehen, welche Art Clown da hervorschaut.

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