zurückgebliebene Jungs?

Heute war in dieser Mittagssendung, in der Leute wie Du und ich anrufen können, die Frage im Programm, sollen Jungs extra gefördert werden - weil sie ja in der Schule, wie viele Untersuchungen beweisen, hinter den Mädels zurückbleiben. Da war von männlichen Erziehern und Lehrern die Rede und männliche Bedürfnisse wurden benannt - Raum greifen, Jungs seien eben mehr auf praktische Dinge orientiert, sie müssen sich körperlich austoben usw. Die Frau, die es nicht schade fand, wenn Jungs ihre speziellen männlichen Eigenschaften nicht gefördert bekommen, nachdem "Männer diese Welt an die Wand...

Gastbeitrag zu Ägypten

Ein Gastbeitrag von Helke Sander, die dies an verschiedene Freundinnen, Freunde und Redaktionen geschickt hat: Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte Sie bitten, bei Ihrer Berichterstattung über Ägypten auch besonders auf die Lage der Frauen einzugehen, bzw. diese zu Wort kommen zu lassen. In welcher Form sind sie beteiligt? Organisiert oder nicht? Wie wird ihre Mitarbeit aufgenommen? Welche Infrastrukturen schaffen sie sich? Welche Kritik von ihnen gibt es? Ich möchte nur daran erinnern, dass Frauen die iranische Revolution ganz wesentlich mit bestimmt haben. Sie waren aber die ersten,...

zerrissene Jeans

So ganz läßt sich das Einkaufen um diese Jahreszeit nicht vermeiden und so komme auch ich in Warenhäuser und Shops und alle Jahre wieder wundere ich mich, wieso Leute für eine Hose mit Löchern nicht nur zahlen, sondern sogar mehr zahlen als für ein unversehrtes Kleidungsstück. Die maschinell erzeugten Designer-Stücke haben mich stets besonders verwirrt. Gestern hat mir mein Freund Thomas Diecks eine einleuchtende Erklärung geliefert. Die Löcher sind in einer Gesellschaft, in der Menschen (im Unterschied zu S-Bahnen) perfekt funktionieren müssen, ein Signal es Ausbruchs. Ein klitzekleiner...

Mannheimer Morgen 04. September 2010 Stachelig unbequem

Stachelig unbequem Von unserem Mitarbeiter Harald Loch Mannheimer Morgen 04. September 2010 Im verstörendsten Text aus Hazel Rosenstrauchs Essaysammlung geht es um die Erinnerungstafeln im Bayerischen Viertel in Berlin. Das Bezirksamt Schöneberg hatte im Jahre 1993 achtzig Gedenktafeln an einige der jüdischen Bewohner des Viertels anbringen lassen, das vor 1933 von Tausenden Juden bewohnt war. Unter der Überschrift "Erinnern und erinnert werden" geht die "nichtjüdische Jüdin", wie sich Rosenstrauch nennt, der Frage nach, ob man bei der Anbringung der Tafeln daran gedacht habe, dass auch Juden...

Clownskurs

Mein vierter oder fünfter Clownskurs, diesmal bei dem berühmten Philippe Gaulier. Seltsame Methoden - chauvinistisch, reaktionär, basierend auf Denunziation und Runtermachen der Leute. Er unterrichtet seit 40 Jahren merkwürdig diese schwarze Pädagogik. Ich hab abgebrochen und geh nun doch nochmal hin, mal sehen, welche Art Clown da hervorschaut.

Zentrum für Hochschullehre

Die Workshopangebote des Berliner Zentrums für Hochschullehre Wintersemester 2010/2011 sind gedrucktund verschickt. Darin finden Interessierte auf Seite 27 das Angebot "Überzeugend formulieren in Wort und Schrift", also einen workshop, den ich zusammen mit Peter gößwein anbiete, Termine: 17. Januar und 7. Februar 2011 im Seminarraum BZHL Franklingstrasse 28/29 in 10587 Berlin. Details unter www.bzhl.tu-berlin.de

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