NDR Longlist

Pressemeldung: “Mit mehr als 350 eingereichten Titeln haben sich über 130 Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an dem in diesem Jahr erstmals ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligt.” Wahlverwandt und ebenbürtig steht auf Platz 16, nach Herfried Münkler und vor Rüdiger Safranski Ende September werden die Preisträger genannt, der 1. Preis wird mit € 10.000,- Platz 2 und 3 mit je € 2.000,- belohnt.

NZZ

Nachdem Ende Juni in der NZZ eine sehr lapidare Besprechung erschienen ist, die den Verdacht weckte, der Autor hätte das Buch nur vorn und hinten kurz aufgeblättert, bekomme ich heute die Besprechung von Manfred Koch in der NZZ am Sonntag vom 30. August. "Es ist schade, dass Rosenstrauch um der möglichst vollständigen Darstellung aller Lebensstationen und Begegnungen willen [...] Humboldt Sprachphilosophie nicht ausführlicher behandelt. Die Voraussetzungen dafür, sie besser von der Biografie her verstehen zu können, hat sie jedenfalls geschaffen."

Rezension von Ingrid Mylo Glanz und Elend, eine Literturzeitschrift im Netz

"Verstellung, Tücke, Argwohn, Betrug": Wilhelm von Humboldt hatte eine hübsche Meinung von sich. Oder wollte, daß andere sie haben. Wenn einer sich selbst der Täuschung bezichtigt: wie schwer muß es da sein, hinter dem Spektakel aus Ablenkungsmanövern und falschen Fährten die echte Person zu erkennen. Welche seiner Aussagen ist wahr, welche Selbstinszenierung? Was ist zudem, seit seinem Tod, an Mythenbildung betrieben worden, wie viele Zerrbilder, wie viele Unterschlagungen haben Humboldt am Zeug geflickt? Aus einem Dickicht von Aufzeichnungen, Berichten, Stellungnahmen und Spekulationen hat...

Die Zeit

Elisabeth von Thadden zieht in ihrer Besprechung, die eigentlich ein Essay über "Paare, frei und gleich" ist eine Verbindungslinie von Caroline und Wilhelm von Humboldt zu Hannah Arendt und Heinrich Blücher. Eine wunderbare Assoziation und ein größeres Kompliment kann ich mir kaum vorstellen! "Hazel Rosenstrauch ... hat mit ihrer Doppelbiografie des Ehepaars Caroline und Wilhelm von Humboldt eine Art Reiseführer in Europas Moderne geschrieben, für Angstlose, abenteuerlich gut, auf geradezu erholsame Weise geistreich, ein sehr politisches Buch, hinreißend gestaltet obendrein. Ein Buch über die...

Resonanz "privat"

Prof. Wolfgang Frühwald schreibt mir “… Ihnen ist mehr als ein Sittengemälde gelungen, mehr auch als ein Zeitporträt, nämlich die Darstellung einer auf Klugheit und Freundschaft beruhenden Liebe, etwas, das sehrselten vorkommt im Leben. Ich komme ins Schwärmen …” und Jürgen Lodemann: “… bin ich nun mitten im Humboldt-Leben, just fängt er an, das Baskische zu entdecken und hat kapiert und akzeptiert, was Freund Schiller ihm steckte, dass seine Sprache zu schwerfällig sei, als dass er je Schriftsteller werden könne oder solle – ja, zu schwerfällig ist sie und um so mehr bewundere ich die...

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