Besuch in Tangermünde

Sonnabend, 20. Juli fuhr ich nach Tangermünde. Hinfahrt mittags, der Zug war voll, nach mehreren Telefonaten gelang es mir, von Genthin abgeholt zu werden - es ist nämlich nicht einfach, ohne Auto in dieses hübsche Städtchen zu kommen, hätte laut DB-Fahrplanauskunft fast 3 Stunden gedauert. Auf der Fahrt noch etliche Spuren des Hochwassers. Ich war schon öfter in der Prignitz und deshalb angenehm überrascht: Tangermünde ist schön, gründlich renoviert, viele Lokale, Eisdielen, Cafes usw., da hatte ich schon anderes erlebt.

Grund des Ausflugs war ein Konzert der "Musica Affettuosa Borussica", Werke von Bach und Quantz auf historischen Instrumenten. Leitung und Cembalo: der überaus junge und begabte Daniel Trumbull. Ort: Die imposante Kirche St. Stephan. Trotz Hitze (oder deswegen) zahlreiche Zuhörer. Cembalo, Traversflöte, fünfsaitiges Cello, 2 Geigen, Bratsche, alles klang herrlich und das Zusammenspiel entsprach dem himmlischen Tag. Hinterher Essen, dann mussten wir ein Taxi bis Genthin nehmen, die Taxifahrerin wusste nicht, wo der Bahnhof ist, der Zug hatte mehr als 20 Minuten Verspätung, abends kamen die Stechmücken, das Licht war betörend, der Mond fast voll ....  

Date: 

20.07.2013 - 16:30

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