Ich heiße Hazel Rosenstrauch


geboren bin ich in London, aufgewachsen in Wien, habe dort die Volksschule, das Realgymnasium und die Handelsakademie besucht. Nach einjährigem Aufenthalt in New York und Toronto ging ich zum Studium nach Berlin, lebte und arbeitete dort, in München, Tübingen, Wien und immer wieder in Berlin. Ich habe einen, mittlerweile erwachsenen, Sohn.


Ausbildung

Studium der Germanistik, Philosophie und Soziologie an der Freien Universität Berlin.

Magisterarbeit über ‚Die Rolle der Gartenlaube für die Konzeption und Verbreitung von Marlitts Romanen. Studie zur Trivialliteratur‘ (Betreuer Prof. Eberhard Lämmert).

Promotion (Dr. rer. soc.) am Institut für Empirische Kulturwissenschaften, Universität Tübingen: ‚Buchhandelsmanufaktur und Aufklärung. Die Reformen des Buchhändlers Philipp Erasmus Reich (1717-1787). Sozialgeschichtliche Studie zur Entwicklung des literarischen Markts' (Betreuer Prof. Hermann Bausinger).


Da mich die im deutschen Sprachraum wenig bebauten Felder zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, zwischen Fachsprache und Literatur, zwischen ernster und trivialer Kultur interessieren, habe ich mich sowohl praktisch wie theoretisch mit diesem Zwischen auseinandergesetzt. Ich war abwechselnd und nebeneinander in wissenschaftlichen Institutionen, in Redaktionen und Verlagen tätig – als Forschende, Lehrende, als Journalistin, Redakteurin, Lektorin und Autorin.

U.a. war ich Assistentin im Bereich Kultursoziologie am Soziologischen Institut der Freien Universität Berlin (1982-1987) und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozioökonomie der Österr. Akademie der Wissenschaften und hatte Lehraufträge in mehreren Fächern. In der Wissenschaft lag mein Schwerpunkt auf der Entwicklung einer bürgerlichen Öffentlichkeit, literarisch hat mich die Geselligkeit zwischen Aufklärung und Romantik besonders interessiert. Im Unterricht an verschiedenen Instituten habe ich mich vorwiegend darum bemüht, den Studierenden das Schreiben, Reden und Recherchieren beizubringen.

Orte solcher Lehre und Forschung waren:

Rhetorisches Seminar der Universität Tübingen, Institut für Empirische Kulturwissen­schaften Tübingen, Institut für Soziologie der FU Berlin, Institut für Geschichte der Universität Wien, Institut für Zeitgeschichte ebd, Institut für Vergleichende Literaturwissenschaften ebd. Forschungsstelle für Sozioökonomie der Akademie der Wissenschaften, Wien, Amsterdam Summer-University; Institut für Europäische Ethnologie an der Humboldt-Universität Berlin.

Ich habe ein paar Bücher geschrieben (siehe Literturliste), Zeitschriften beliefert oder auch welche gegründet, habe an Ausstellungen, in Arbeitskreisen und in vielen Diskussionen mitgewirkt, wobei es meist um Integration ging - einerseits um die Integration verschiedener Kulturen, in Europa, innerhalb Deutschlands und Österreichs oder in der Welt und auch um die Zusammenführung verschiedener Kulturen wie Wissenschaft - Literatur - Öffentlichkeit - Kultur- und Naturwissenschaft und Fachsprachen mit Alltagssprache ...

Mein letztes größeres Projekt war die Mitbegründung und fast zehnjährige Leitung der

Gegenworte. Hefte für den Disput über Wissen, hg. Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Ich habe einen Schönheitssalon für akademische Texte gegründet, um die Sprachschwierigkeiten deutscher Wissenschaftler zu mindern (s.d.)

und beschäftige mich derzeit primär mit Wilhelm und Caroline von Humboldt. Arbeitstitel: Licht und Wärme. Geplante Fertigstellung: Ende 2008

 



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