Ich unterrichte

Jetzt in neuer und verbesserter Auflage auch als Offenes Seminar!:

Seminare gemeinsam mit Peter Gößwein:

Überzeugend formulieren in Wort und Schrift

Für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ist es von großer Bedeutung, sich in Forschung und Lehre sowohl schriftlich als auch mündlich überzeugend artikulieren zu können. Dabei wird Reden und Schreiben meist getrennt behandelt. Beide Formen der Kommunikation leben von sprachlicher Ausdruckskraft. Die Fähigkeit, sich beim Sprechen wie beim Schreiben klar, überzeugend und schön auszudrücken, steht im Mittelpunkt unseres Seminars. An den Gemeinsamkeiten bzw. Unterschieden zwischen mündlicher und schriftlicher Äußerung werden die Regeln des sprachlichen Ausdrucks erarbeitet. Diese Regeln werden durch Übungen am Text oder an freier Rede konkretisiert, vertieft und erweitert. Ziel ist es, durch bewußten Umgang mit Sprache und mit den eigenen Vorlieben die individuelle Ausdruckskraft zu stärken und jeden Teilnehmer zu unterstützen, seinen persönlichen Stil zu finden.

Programmpunkte:

  1. Gliedern, argumentieren, Kontext verknüpfen
  2. Vorbereitungen/Rituale/Orientierung
  3. in Fluß kommen
  4. wie präsentiere ich mein Material, verschiedene Töne und Farben, Kontraste und Perspektiven
  5. Beliebte Fallen, beliebte Fehler; Lampenfieber/leeres Blatt bzw. Schirm; stockender Atem/starre Wortfolgen; Wiederholungen/Redundanzen
  6. Wer ist mein Publikum – Reflektieren, Redigieren, Kritisieren
  7. Überzeugungskraft: individuelle Note, eigener Stil

Seminare für Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die lehren und publizieren, und dabei sowohl die Fachbegriffe ihrer Disziplinen beherrschen müssen, als auch verstanden werden wollen. Seminare für Gruppen bis zu 10 Personen Wir wenden uns an Einrichtungen der Hochschuldidaktik, Graduiertenkollegs, Institute für politische und wissenschaftliche Beratung. Je mehr Experten nicht nur mit Ihresgleichen kommunizieren und Wissenschaft zum Alltag gehört, desto wichtiger wird es, dass Vorträge und Texte auch komplexe Probleme verständlich darstellen können. Die Fähigkeit, sich als Wissenschaftler und Wissenschaftlerin mündlich und schriftlich klar und überzeugend auszudrücken, steht im Mittelpunkt unserer Seminare. Expertinnen und Spezialisten müssen ihr Anliegen heute sowohl einem Fachpublikum, als auch Laien, Politikern oder Journalisten vermitteln können. An Universitäten, auf Konferenzen, in Beratungsgesprächen und nicht zuletzt im internationalen Dialog kommt es darauf an, eine Sprache zu finden, die den vielfältigen Anforderungen im 21. Jahrhundert gerecht wird. Schrift und Rede gehorchen zum Teil unterschiedlichen Gesetzen, aber beide leben von der individuellen sprachlichen Ausdruckskraft. Der bewußte Umgang mit Sprache macht das Denken klarer. Freude am Formulieren erleichtert die Arbeit und die Verständigung mit dem Publikum. Bei Übungen in freier Rede und in der Arbeit mit eigenen Texten lernen die Teilnehmer nicht nur Regeln des Sprechens und Schreibens, sie üben auch, ihren eigenen Stil zu entwickeln, individuelle Hindernisse zu überwinden und Arbeitstechniken zu verbessern. Meist wird mündlicher und schriftlicher Ausdruck getrennt unterrichtet, verbunden befruchten sie einander. Der bewusste Umgang mit Gemeinsamkeiten und Differenzen von Wort und Schrift erleichtert die Entwicklung persönlicher Formulierungskraft. Der Akzent liegt auf der Entwicklung eines persönlichen Stils, deshalb erhalten alle Teilnehmer in beiden Feldern ein individuelles Coaching: Vorweg eingereichte Texte werden von Hazel Rosenstrauch vor der Gruppe redigiert, gemeinsam diskutiert und verbessert. Jeder bekommt während des Seminars zweimal Gelegenheit, einen fünfminütigen Ausschnitt aus einem Vortrag zu präsentieren. Diese Vorträge werden im Einzelcoaching von Peter Gößwein korrigiert, besprochen und verbessert. Der Lernprozeß wird auf Video aufgezeichnet, am Ende der Seminartage werden die Entwicklungsschritte in beiden Feldern anhand der Videoaufnahmen und der redigierten Texte rekapituliert. Es geht uns nicht um Rezepte, sondern darum, einen Prozeß anzustoßen, der die Teilnehmer ermuntert, individuelle Ausdrucksformen zu finden. THEMEN: Formulieren heißt formen Argumentation Formen des Auftritts Perspektive des Publikums/Perspektive des Lesers Den Inhalt formen Präsentation Anschaulich schildern Individueller Stil Umgang mit Lampenfieber und dem Horror vor dem leeren Blatt Die individuelle Betreuung wird von theoretischen Lerneinheiten und praktischen Übungen zum Thema "Formulieren" begleitet. Die Teilnehmer/innen bekommen – je nach Interesse und Bedarf – Material und Literaturhinweise ausgehändigt.