Tag Archives: Freunde

Heimspiel

28 May

Alte Schmiede

Die Lesung hat Spass gemacht, es waren viele Freunde aus mei­nen Wie­ner Jah­ren und sogar alte Schul­ka­me­ra­den da, das Gespräch mit Alex­an­dra Mill­ner war inter­es­sant, auch nach­her beim Eng­län­der hat­ten wir anre­gende Gespräche


Veranstaltung

21 Dec

gerne gebe ich die Ein­la­dung des persona-Verlags weiter:

„Die Engel­spuppe“ Ein­la­dung zum russisch-deutschen Abend

mit dem St. Peters­bur­ger Autor Edu­ard Kot­scher­gin und sei­nen Über­set­zern Ganna-Maria Braun­gardt, Renate Reschke und Tho­mas Reschke

Am Don­ners­tag, den 21. Januar 2010 um 20 Uhr

in der Zeh­len­dor­fer Buch­hand­lung Braun & Hassenpflug

Unkos­ten­bei­trag 5 Euro

Der inter­na­tio­nal bekannte Büh­nen­bild­ner und Lei­ter des Gro­ßen Dra­ma­ti­schen Thea­ters in St. Peters­burg Edu­ard Kot­scher­gin setzte 2003 mit sei­nem Debüt-Erzählband „Die Engel­spuppe“ die literarische Welt in Erstau­nen. Er erhielt dafür den Triumph-Preis.

Resonanz “privat”

23 Aug

Prof. Wolf­gang Früh­wald schreibt mir “… Ihnen ist mehr als ein Sit­ten­ge­mälde gelun­gen, mehr auch als ein Zeit­por­trät, näm­lich die Dar­stel­lung einer auf Klug­heit und Freund­schaft beru­hen­den Liebe, etwas, das sehr­sel­ten vor­kommt im Leben. Ich komme ins Schwärmen …”

und Jür­gen Lode­mann: “… bin ich nun mit­ten im Humboldt-Leben, just fängt er an, das Bas­ki­sche zu ent­de­cken und hat kapiert und  akzep­tiert, was Freund Schil­ler ihm steckte, dass seine Spra­che zu schwer­fäl­lig sei, als dass er je Schrift­stel­ler wer­den könne oder solle — ja,  zu schwer­fäl­lig ist sie und um so mehr bewun­dere ich  die Auto­rin,  die aus die­sem ver­track­ten Den­ken und sei­nen Sät­zen dann doch noch so eine bewe­gende Geschichte gemacht hat.”

Meine Schwes­ter, die in Däne­mark lebt: “ich finde das Buch sehr inten­siv geschrie­ben, wahr­schein­lich die beste Dop­pel­bio­gra­phie, die ich jemals gese­hen habe (hab ich über­haupt eine gese­hen?). Ich finde auch, Deine Art mir zu erklä­ren, was in der Zeit geschah und gere­det wurde, sehr, sehr infor­ma­tiv. Ich weiß ja gar nichts und da ist es schon gut, wenn man das mit­kriegt, und zwar nicht auf beleh­rende Art …”

Der österr. Bot­schafs­rat Wilh. Pfeist­lin­ger: bei „Wahl­ver­wandt und eben­bür­tig“ habe ich Ihre Fähig­keit bewun­dert, Per­sön­li­ches mit Sach­li­chem, Emo­tion mit Wis­sen­schaft, Refle­xion mit Leben zu ver­söh­nen. Das war das erste Buch seit lan­gem, das ich von A-Z durch­ge­le­sen habe, ohne andere Lek­türe dazwi­schen­fun­ken zu lassen.

Bri­gitte, eine mir unbe­kannte Lese­rin: “Es ist so infor­ma­tiv und dabei leben­dig. Die Auto­rin schafft es,
intel­lek­tu­ell höchst prä­zise zu sein und die Per­so­nen so zu zeich­nen, dass man sie leben sieht — eine sel­tene Gabe. Glückwunsch!”

Lisette Buch­holz, meine Zöll­ne­rin, persona-verlag: “Wie schön an Dei­ner Dar­stel­lung, dass er/sie eben auch Sei­ten hat­ten, die uns befrem­den oder absto­ßen. Und dass er, wie Du es aus­drückst, seine Lüste nicht der Nacht­seite zurech­net, son­dern sie sozu­sa­gen im Tages­licht hin– und her­wen­det. Ein furcht­lo­ser Geist! Dir ist wirk­lich etwas sehr Fei­nes gelun­gen. Dabei ist es eine anre­gende, keine erschla­gende Lektüre!”

Ange­lika Keune, Kus­to­din an der HUBer­lin: “…bin beein­druckt, wie Sie der Fülle des Mate­ri­als und der Fak­ten Struk­tur gege­ben haben. […] Wil­helm ist mir durch Ihr Schrei­ben viel leben­di­ger gewor­den. Bis­her hatte ich immer ein „inni­ge­res“ Ver­hält­nis zu Alex­an­der, obwohl ja Wil­helms Hal­tung zu Frauen sehr ambi­va­lent ist, aber das haben Sie ja auch immer wie­der reflek­tiert, ver­bun­den mit der Frage, was ist wirk­lich, was ist für die Öffent­lich­keit, was für die Nachwelt.”

P + M: “Seit einer Woche tau­chen wir in die Welt von C.- und W. v. Hum­boldt ein und nut­zen die Früh–  und Nacht­stun­den, um gemein­sam in Dei­ner kri­tisch ein­fühl­sa­men Beglei­tung der bei­den zu stö­bern. Moni­que hat mit dem Epi­log auf dem Weg nach Rom begon­nen: Du beschrei­best das für uns heute beru­hi­gend lust­volle Zeit­ge­fühl sehr schön: 3 Monate rum­pelnd rei­sen­des Leben mit Bil­dungs­auf­ent­hal­ten, bedeu­tungs­vol­len Men­schen, Freun­den, Lern– und Erkennt­nis­pro­zes­sen, Ide­en­rei­sen … statt einer Minute ein­ge­quetscht im Flug­zeug. […] Ich bin über­rascht, wie der ver­nünf­tige Wil­helm (aber auch Caro­line) in der Atmo­sphäre vor­ro­man­ti­scher Auf­klä­rung die Erfah­run­gen mit und von Men­schen  wort­ge­wandt und treff­si­cher cha­rak­te­ri­siert und in seine Selbst­bil­dung ein­webt. Wie ist ihm dann übel mit­ge­spielt wor­den. […] Deine Spra­che ist leicht, trägt, zieht uns hin­ein und fort. Wir lesen weiter.”