Resonanz "privat"

Prof. Wolfgang Frühwald schreibt mir “… Ihnen ist mehr als ein Sittengemälde gelungen, mehr auch als ein Zeitporträt, nämlich die Darstellung einer auf Klugheit und Freundschaft beruhenden Liebe, etwas, das sehrselten vorkommt im Leben. Ich komme ins Schwärmen …”

und Jürgen Lodemann: “… bin ich nun mitten im Humboldt-Leben, just fängt er an, das Baskische zu entdecken und hat kapiert und  akzeptiert, was Freund Schiller ihm steckte, dass seine Sprache zu schwerfällig sei, als dass er je Schriftsteller werden könne oder solle – ja,  zu schwerfällig ist sie und um so mehr bewundere ich  die Autorin,  die aus diesem vertrackten Denken und seinen Sätzen dann doch noch so eine bewegende Geschichte gemacht hat.”

Meine Schwester, die in Dänemark lebt: “ich finde das Buch sehr intensiv geschrieben, wahrscheinlich die beste Doppelbiographie, die ich jemals gesehen habe (hab ich überhaupt eine gesehen?). Ich finde auch, Deine Art mir zu erklären, was in der Zeit geschah und geredet wurde, sehr, sehr informativ. Ich weiß ja gar nichts und da ist es schon gut, wenn man das mitkriegt, und zwar nicht auf belehrende Art …”

Der österr. Botschafsrat Wilh. Pfeistlinger: bei „Wahlverwandt und ebenbürtig“ habe ich Ihre Fähigkeit bewundert, Persönliches mit Sachlichem, Emotion mit Wissenschaft, Reflexion mit Leben zu versöhnen. Das war das erste Buch seit langem, das ich von A-Z durchgelesen habe, ohne andere Lektüre dazwischenfunken zu lassen.

Brigitte, eine mir unbekannte Leserin: “Es ist so informativ und dabei lebendig. Die Autorin schafft es,
intellektuell höchst präzise zu sein und die Personen so zu zeichnen, dass man sie leben sieht – eine seltene Gabe. Glückwunsch!”

Lisette Buchholz, meine Zöllnerin, persona-verlag: “Wie schön an Deiner Darstellung, dass er/sie eben auch Seiten hatten, die uns befremden oder abstoßen. Und dass er, wie Du es ausdrückst, seine Lüste nicht der Nachtseite zurechnet, sondern sie sozusagen im Tageslicht hin- und herwendet. Ein furchtloser Geist! Dir ist wirklich etwas sehr Feines gelungen. Dabei ist es eine anregende, keine erschlagende Lektüre!”

Angelika Keune, Kustodin an der HUBerlin: “…bin beeindruckt, wie Sie der Fülle des Materials und der Fakten Struktur gegeben haben. [...] Wilhelm ist mir durch Ihr Schreiben viel lebendiger geworden. Bisher hatte ich immer ein „innigeres“ Verhältnis zu Alexander, obwohl ja Wilhelms Haltung zu Frauen sehr ambivalent ist, aber das haben Sie ja auch immer wieder reflektiert, verbunden mit der Frage, was ist wirklich, was ist für die Öffentlichkeit, was für die Nachwelt.”

P + M: “Seit einer Woche tauchen wir in die Welt von C.- und W. v. Humboldt ein und nutzen die Früh-  und Nachtstunden, um gemeinsam in Deiner kritisch einfühlsamen Begleitung der beiden zu stöbern. Monique hat mit dem Epilog auf dem Weg nach Rom begonnen: Du beschreibest das für uns heute beruhigend lustvolle Zeitgefühl sehr schön: 3 Monate rumpelnd reisendes Leben mit Bildungsaufenthalten, bedeutungsvollen Menschen, Freunden, Lern- und Erkenntnisprozessen, Ideenreisen … statt einer Minute eingequetscht im Flugzeug. [...] Ich bin überrascht, wie der vernünftige Wilhelm (aber auch Caroline) in der Atmosphäre vorromantischer Aufklärung die Erfahrungen mit und von Menschen  wortgewandt und treffsicher charakterisiert und in seine Selbstbildung einwebt. Wie ist ihm dann übel mitgespielt worden. [...] Deine Sprache ist leicht, trägt, zieht uns hinein und fort. Wir lesen weiter.”

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